Werkstatt Renovation – neu Holzbearbeitung

Die Werkstatt ist ein Leides Thema. Der Vater hatte diese eingerichtet, jedoch so was von kompliziert und verwinkelt, dass man nicht richtig arbeiten konnte. Zudem war es sehr düster und immer schmutzig. Nur wenn ich jeweils wieder einmal gründlich reinigte, war es sauber, aber diese nicht von langer Dauer.

Neben den Teil, in welchem man, zum Beispiel Fahrräder reparierte, gab es noch einen Teil mit Maschinen. Doch diesen Frühling geschah das unfassbare. Da der Vater nicht mehr gut sieht, sollte er auch nicht mehr an den Maschinen abreiten. Unter anderem war da auch eine Fräs-und Bohrmaschine, welche er vor Jahren neu gekauft hatte. Dies war die einzige Maschine, welche ich sehr gerne hätte.

Doch er begann die Maschine zu zerlegen und entsorgte die im Altmetall im Strengelbach. Danach hatte er das Gefühl den Rest lasse er so sein. Wir hatten bereits viele Holzbearbeitungsmaschine angeschafft, mussten diese jedoch immer wieder in unserem kleinen Keller wegräumen, da wir nirgends Platz fanden. Nach dem Entsorgen der Maschine geschah nichts mehr. Ausser, dass er alle Handwerkzeug Maschinen verschenkte, jedoch nichts an mich.

Doch nun war einfach genug und ich packte die Chance und fragte, wann er den die weiteren Maschinen herausnehme und entsorge, wie Drehbank oder Bügelbandsäge? Ja nein die will er noch behalten. Ich sprach in darauf an, dass er doch nicht mehr an Maschinen arbeiten darf und ich habe an diesen gar kein Interesse. Danach hackte Cornelia nach, dass wir viele Holzmaschinen im Keller haben, welche wir besser nutzen möchten und auch wir habe Anrecht auch Platz, denn diese ist gemeinsamer Raum.

Nach ein paar Tagen kam er zu mir und sagte, es kann alles weg. Ok, begann ich zu räumen und erklärte Ihm, dass aber auch rausräumen muss. Da ich bereits ziemliche Probleme mit meinem Rücken hatte, hatte Cornelia, die Drehbank und Schränke auf dem Internet ausgeschrieben. Die Leute rissen sich darum und am Freitag war alles draussen, Sie hatten sogar mehr mitgenommen. Der Raum leerte sich und nun war noch Holzentsorgen angesagt. Wir mussten mit zwei Autos fahren, damit alles Platz hatte.

Nun heisst es alles reinigen und neu Streichen. Da die Wände sehr brüchig sind, habe ich im unteren Bereich Holz auf die Mauer montiert, dort war es am extremsten. Den Rest versuchte ich zu entfernen vor dem Neuanstrich. Die Wände und Decke musste ich doch mehrmals überstreichen, bis es wieder weiss und hell war. Danach bekam auch der Boden einen Neuanstrich. Es sah doch bereits schon viel angenehmer und heller aus.

Auch die Elektroinstallation war auch wieder sehr fragwürdig. Ich entschloss mich, auch diese komplett zu erneuern und überall neue, konforme Steckdosen zu montieren. Es wurden auch genügend Dosen montiert, denn ich möchte nicht, dass die Kabel quer durchliegen. Alles war soweit fertig, nun konnten die neuen Tische montiert werden. Da es nichts Passendes gab, habe ich Tischplatten gekauft und eigene gebaut. Der Raum füllte sich wieder und langsam sah es wieder nach einem Werkraum aus.

Die Tische wurden gut lackiert und danach die Maschinen platziert. So kann man nun endlich arbeiten. Das letzte was mir noch ein Anliegen war, war ein sauberes Schauben Sortiment und gut geordnet und beschriftet.

Da ich bereits schon länger Sortiment-Boxen gekauft hatte, diese jedoch nicht nutzen konnte, da sie genutzt wurden, habe ich diese geleert und für mich nun neu genutzt. Anschliessend habe ich noch ein Einschubregal gebaut, damit ich diese Boxen auch geordnet versorgen kann.

Nun haben wir unseren Holzwerkraum und es macht Spass, etwas zu werken, sogar Cornelia hat dien bereits ein paarmal erfolgreich genutzt. So macht das abreiten mehr Freude.

18. Juli 2020

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