Noch einmal Sonne und Wärma tanken
Da wir dieses Jahr die Ferien immer zu Hause verbrachten, entschlossen wir uns im Herbst, wieder einmal ins schöne Vinschgau zu fahren. Bei uns wurde es bereits so richtig Herbst mit kühlen Temperaturen, Nebel und auch vermehrt wieder Regen. Da kamen die Ferien gerade rechtzeitig.
In der erstem Herbstferien Woche packten wir unser sieben Sachen und fuhren bei Regen los in Richtung Graubünden. Wir benutzten den Autoverlad in Klosters um etwas auszuruhen und entspannen. Angekommen im Engadin ging die Fahrt über den Ofenpass ins Vinschgau und dann weiter zu unserem Ziel in Latsch.
Das Wetter wurde immer besser, je länger die Reise dauerte, in Latsch war es bereits viel schöner, doch das Wetter sollte gemäss Prognosen noch besser werden. Wir waren gespannt. Nach dem Zimmerbezug im Wellness-Hotel «Jagdhof» konnte unser Urlaub beginnen. Ich drehte noch eine kurze Runde mit meinem MTB und Cornelia verbrachte die Zeit mit einem kurzen Abstecher ins Dorf und anschliessend mit Lesen.
Wir genossen das Nachmittag-Buffet, bevor wir uns dann am Abend beim feinen Nachtessen verwöhnen lassen konnten. Es war wie immer sehr interessant, mit was für Kreationen und Kombinationen das Küchenteam uns immer wieder überraschte. Den ersten Abend liessen wir uns in der gemütlichen Umgebung an der Hotelbar ausklingen.
Wie vorausgesagt, wurden wir von Sonnenstrahlen geweckt und es verspricht einen schönen Sonntag zu werden. Nach einem ausgiebigen Frühstück entschied ich mich für eine zirka 3h Bike-Tour und Cornelia zum Relaxen auf der Dachterrasse im Infinity Pool und im Ruheraum beim Lesen.
Beim Biken ist es hier im Vinschgau so, dass man zuerst jeweils eine bis zwei Stunden hochfahren muss auf eine Alm in der Umgebung, bevor es dann in einer herrlichen Abfahrt von jeweils etwa 45 Minuten alle mühsam erreichten Höhemeter wieder runter gerast werden.
Anschliessend begaben wir uns beide noch auf eine Runde zu Fuss durch die schöne nähere Umgebung und genossen das herrliche Wetter.
Am Montag ging es nach Meran, eine sehr schöne Altstadt mitten im Südtirol. Cornelia reiste per Zug und ich fuhr mit dem Bike nach Meran. Da der Radweg zuerst den Fluss entlangführte, ging es am Ende rasant hinunter nach Meran. Somit war ich fast zeitgleich mit Cornelia am Ziel.
Wir schlenderten durch die Gassen der Altstadt, wo sich diverse Markstände befanden. Die Spezialitäten waren hier die getrockneten Steinpilze, diverse feine Pasta und Oel. Auch wir kauften von diesen Köstlichkeiten ein, denn diese Qualität ist bei uns nicht zu diesen Preisen erhältlich. Nach einer Stärkung im Restaurant begaben wir uns wieder auf den Heimweg.
Das Wetter zeigte sich Tag für Tag von der besten Seite und wir konnten noch einmal so richtig Sonne tanken und einfach geniessen. Cornelia genoss die Ruhe und Relaxen und viel lesen, wobei ich jeweils eine schöne Bike-Tour genoss. Das abendliche Essen war jedesmal ein Genuss und man konnte so richtig abschalten. Ferien abseits von zu Hause sind viel mehr Erholung.
Das Hotel hatte fast täglich Aktivitäten im Programm und ich entschloss mich, bei einer geführten Wanderung teilzunehmen zur Naturnser Alm. Es war herrlich, diese Aussicht, die wir geniessen konnten, man hatte die sich bis in die Dolomiten. Es hatte sich sehr gelohnt, an dieser schönen Wanderung teilzunehmen.
Cornelia besuchte diverse Angebote indoor wie Klangmeditation, Soundhealing oder Floating Sound bath, welche auch sie faszinierten.
Aber wie es so ist, geht eine Woche viel zu schnell vorbei, und es hiess wieder packen und alles verladen. Die Reise ging am Samstag wieder nach Hause und wir verliessen bei schönem Wetter das Vinschgau. Auf dem Rückweg kauften wir, wie jedes Mal noch eine grosse Harasse mit frischen Äpfeln, die wir den Winter über geniessen werden. Es war eine sehr schöne Zeit und es wird bestimmt nicht das letztemal sein, das wir dort verweilen werden.
23. November 2025